Hier können Sie alle News nachlesen:

Was darf ich? Was brauche ich?


Hier kurz und knapp Antworten zu häufigen Fragen kurz vor der schriftlichen Steuerberaterprüfung:

  • Markierungen in den Gesetzen und Richtlinien – auch farblich – sind erlaubt. Zusätzliche Notizen nicht.
  • Griffregister sind erlaubt, die Notizen auf den Griffregistern dürfen nur Teile aus der Überschrift des Gesetzes/der Richtlinie enthalten.
  • Papier wird auf Blöcken gestellt; auch zusätzliche Einzelblätter, wenn benötigt. (Gilt für München, andere Kammern können abweichende Regeln haben.)
  • Die Nummerierung der Blätter ist innerhalb der 6 Stunden Prüfungszeit vorzunehmen
  • Lediglich die Prüflingsnummer ist auf jeder Seite anzugeben, nicht Name und Adresse. Stempel mit den erforderlichen Angaben sind nach unseren Informationen zulässig.(Gilt für München, andere Kammern können abweichende Regeln haben.)
  • Mit der Ladung zur Prüfung erhalten Sie Ihre Prüflingsnummer und weitere wichtige Informationen zum Prüfungsablauf.

In gut 4 Wochen ist es soweit – die schriftliche Steuerberaterprüfung 2018 beginnt. Wir geben Ihnen Tipps, was in den letzten 30 Tagen der Prüfungsvorbereitung besonders wichtig ist.

 

Zum den Tipps mit 30-Tage-Plan

Welche und wie sind rechtliche Angaben zu zitieren? Wie ausführlich muss meine Lösung sein? Sollen die Ergänzungslieferungen einsortiert werden?

 

Zu diesen Fragen, die häufig an uns gestellt werden, haben wir Empfehlungen für Sie!

 

Zu den Empfehlungen von KNOLL

Sie haben noch keinen Plan, wie Sie an die Bewältigung des umfangreichen Stoffes herangehen sollen?

 

Dann haben wir viele hilfreiche Tipps für Sie!

 

Zu den Tipps für Ihre Prüfungsvorbereitung

Die Ergebnisse der Steuerberaterpüfung geben auch Aufschlüsse über die Entwicklung des Berufsstandes. Mit einer Analyse von Alexandra Kandler sind sie nun Thema in der neuen NWB Steuer- und Wirtschaftsrecht.

 

Ist der Steuerberater der Dinosaurier des digitalen Zeitalters?

Diese Frage hat sich KNOLL-Lehrgangsmanagerin Alexandra Kandler gestellt.

Ihren Beitrag für den NWB Experten-Blog lesen Sie hier: http://bit.ly/DerSteuerberateralsDinosaurier

Auch dieses Jahr haben unsere Kursteilnehmer wieder zahlreich Protokolle zu Ablauf und Inhalt ihrer mündlichen Prüfung geschrieben. Als Dank konnte man zwischen einem Gutschein und einer Spende an eine gemeinnützige Organisation wählen.
 
Es freut uns sehr, dass der Betrag der Spenden im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt werden konnte! Ganz herzlich danken wir allen, die sich für eine Spende zu sozialem Engagement entschieden haben.


Durch die Kursteilnehmer konnten wir eine Summe von 2.850 € sammeln, welche wir von KNOLL mit Freude um den gleichen Betrag auf folgende Gesamtsumme von 5.700 € aufstocken.
Diese verteilt sich auf Organisationen wie folgt:
 
3.400 € an das Deutsches Kinderhilfswerk
2.300 € an Ärzte ohne Grenzen
 
DANKE an alle, die uns ihr Prüfungsprotokoll gesandt haben!

Ergänzungslieferung Steuergesetze Nr. 193

Unsere Empfehlung: Einsortieren.

Machen Sie sich dabei gleich mit den Änderungen vertraut, indem Sie Ihre üblichen Markierungen (gem. Hilfsmittelerlass) vornehmen. Die aussortierten Blätter sammeln Sie in einem separaten Ordner.
Viele Grüße aus der KNOLL-Zentrale

Die Ergebnisse der Steuerberaterprüfung 2017/2018 sind online!

 

Nach einem sehr schlechten Jahr, liegt die Bestehensquote für das Prüfungsjahr 2017/2018 wieder auf einem "normalen" Niveau von rund 50 %.

 

Die Ergebnisse nach Bundesländern können Sie hier einsehen:  Zu den bundesweiten Ergebnissen der Steuerberaterprüfung 2017/2018

Ergänzungslieferung Steuererlasse Nr. 58

Unsere Empfehlung: Alles einsortieren, ABER bei 20 § 8/3 1/2 den alten Rechtsstand im Gesetz lassen und nicht aussortieren. Dort sind Werte enthalten, die für die Veranlagung 2017 von Bedeutung sind und für die Steuerberaterprüfung in diesem Jahr relevant sein könnten.

Machen Sie sich dabei gleich mit den Änderungen vertraut, indem Sie Ihre üblichen Markierungen (gem. Hilfsmittelerlass) vornehmen. Die aussortierten Blätter sammeln Sie in einem separaten Ordner.
Viele Grüße aus der KNOLL-Zentrale

Über unsere Video-Reihe "KNOLL Fachwissen kompakt" können Sie in kurzen Lerneinheiten verschiedenste Themen für die Vorbereitung auf die Steuerberaterprüfung und Steuerfachwirtprüfung wiederholen.

 

 

Schauen Sie mal rein: Zur Playlist

Das FG Münster hat mit Urteil v. 17.1.2018 entschieden, dass eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten und eine sich anschließende Weiterqualifizierung zum Steuerfachwirt bzw. Steuerberater nicht als einheitliche erstmalige Berufsausbildung i. S. des § 32 Abs. 4 Satz 2 EStG anzusehen ist. Demnach liegen die Voraussetzungen für die Gewährung des Kinderfreibetrages für Kinder bis zum 25. LJ für als in Berufsausbildung befindend bei der Weiterbildung zum Steuerfachwirt/Steuerberater nicht vor, da sich der zweite Abschluss erst nach einer praktischen Berufstätigkeit anschließt. Die Frage ist allerdings noch nicht höchstrichterlich entschieden, denn unter den Aktenzeichen III R 18/17, V R 13/17 und XI R 25/17 sind beim BFH drei Revisionsverfahren zur gleichen Problematik anhängig.

Mehr Informationen dazu erhalten Sie in diesem Artikel:

Unsere Empfehlung: Einsortieren, egal in welcher Phase der Prüfungsvorbereitung Sie gerade sind.

Machen Sie sich mit den Änderungen vertraut, indem Sie Ihre üblichen Markierungen (gem. Hilfsmittelerlass) vornehmen. 

Wichtige Hinweise zur Steuerberaterprüfung 2018


Sie planen 2018 die schriftliche Steuerberaterprüfung zu schreiben? Dann verpassen Sie diesen wichtigen Termin nicht: 30.04.2018.

An diesem Tag ist Anmeldeschluss zur Steuerberaterprüfung. Nur bei erfolgreicher Zulassung durch die zuständige Steuerberaterkammer haben Sie die Möglichkeit, an der schriftlichen Prüfung im Oktober teilzunehmen.


Der Antrag auf Zulassung ist schriftlich mit Originalunterschrift bei der zuständigen Steuerberaterkammer zu stellen (§ 1 Abs. 1 DVStB). Örtlich ist diejenige Kammer zuständig, in deren Bereich der Bewerber zum Zeitpunkt der Antragstellung vorwiegend beruflich tätig ist oder (sofern der Bewerber keine Tätigkeit ausübt) er seinen Wohnsitz hat (§ 37b StBerG).


Hinweis: Die Steuerberaterkammer München plant als Vorreiter einen digitalen Zulassungsantrag, der nach Aussage der Kammer Anfang April live gehen wird. Eine schriftliche Unterschrift ist dennoch notwendig.
Weitere wichtige Informationen und Tipps rund um die Zulassung haben wir auf unserer Website für Sie bereit gestellt.


Zu den Zulassungsvoraussetzungen

 

 

Ihr direkter Weg zum Zulassungsantrag

Die Internetadressen der Steuerberaterkammern mit direktem Link zum Zulassungsantrag haben wir für Sie in einer Übersicht zusammengestellt. Diese beinhaltet auch Hinweise zu Gebühren und weiteren Merkblättern.
Informieren Sie sich unbedingt vorab, welche Anforderungen Ihre Kammer für die Zulassung stellt.


Allgemein gilt:

 - Der Zulassungsantrag ist bis 30.04.2018 zu stellen. Bei den meisten Kammern wahrt der Zahlungseingang die Frist.

- Die Steuerberaterkammer Münchnen hat zusätzlich eine Ausfüllhilfe. Diese kann auch für das Ausfüllen von Anträgen anderer Kammern hilfreich sein.

- Beachten Sie aber, dass die Kammern grundsätzlich unabhängig voneinander sind.

- Die Gebühr für den Zulassungsantrag ist bei Antragsstellung zu begleichen.

- Gebühren für Zulassungsantrag und Prüfung sind grundsätzlich im StbG geregelt, die Kammer darf jedoch davon abweichen.


Zur Übersicht der Steuerberaterkammern

 

 

Informationsvideo zur Zulassung


Zu allem, was rund um die Zulassung zur Steuerberaterprüfung wichtig ist, können Sie sich auch mit unserem Video informieren. Prof. Dr. Oliver Zugmaier hat in wenigen Minuten die wichtigsten Punkte zusammengefasst.


Zum Video

 

 

Ihre Fragen rund um die Prüfungsvorbereitung


Sie haben Fragen rund um die Prüfungsvorbereitung? Dann stellen Sie uns diese.
Wir freuen uns auf Ihre Nachricht unter pruefungsstrategie@knoll-steuer.com!

 

 

KNOLL Dozentin Dr. Stefanie Becker hat den umsatzsteuerrechtlichen Teil des ersten Tags der Steuerberaterprüfung 2017 analysiert und kommentiert.

Lesen Sie hier die Themenauswertung der letzten zehn Jahre mit einem Ausblick aus der aktuellen Steuer- und Studium vom NWB Verlag: http://bit.ly/StBErsterTag2017NWB

Der Klausurenfernkurs ist das Kernstück der Vorbereitung auf die Steuerfachwirtprüfung.

Ab sofort sind für alle 16 Klausuren in diesem Kurs Videobesprechungen erhältlich. SteuerfachwirtZeitgleich mit der Lösung können diese auf der KNOLL-Lernplattform von unseren Teilnehmern eingesehen werden.

Die Videos dienen einer noch intensiveren Nacharbeit der Klausuren. Je nachdem, ob es sich um eine 4-stündige oder 5-stündige Klausur handelt, haben die Videos eine Länge von 75 bis 90 Minuten.

Die Videobesprechungen sind ein zusätzliches Angebot und können separat gebucht werden.

Mehr Informationen zum Klausurenfernkurs: www.knoll-steuer.com/steuerfachwirt/klausurenfernkurs.html

Auch unser Serviceteam steht gern beratend zur Seite.

Ergänzungslieferung Steuerrichtlinien Nr. 166

Unsere Empfehlung: Einsortieren, egal in welcher Phase der Prüfungsvorbereitung Sie gerade sind.

Ergänzungslieferung Deutsche Gesetze Nr. 172

Unsere Empfehlung: Einsortieren, egal in welcher Phase der Prüfungsvorbereitung Sie gerade sind.

Wie läuft die Steuerberaterprüfung ab und welche Noten braucht man, um zu bestehen. Die wichtigsten Informationen haben wir im Video für Sie zusammengefasst.

Jetzt anschauen und gut informiert in die Prüfungsvorbereitung starten!

Hier das Video anschauen

Das gesamte KNOLL-Team wünscht Ihnen und Ihren Familien frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!

Hier gehts zum KNOLL Videogruß

Damit auch bedürftige Kinder wieder Kraft schöpfen können, unterstützen wir dieses Jahr die Sternstunden e. V. und SOS-Kinderdörfer weltweit mit einer Spende. Zugunsten dieser Aktion haben wir auf Geschenke an Geschäftspartner verzichtet.

Weihnachtliche Grüße aus der KNOLL-Zentrale

Die Regeln für die mündliche Prüfung machen die Kammern

In den ersten Bundesländern werden derzeit die Ergebnisse der schriftlichen Steuerberaterprüfung 2017 verschickt und gleichzeitig die Termine der mündlichen Prüfung bekannt gegeben.

 

Die Durchführung obliegt den jeweiligen Kammern und üblicherweise erhalten Sie mit der Ladung Hinweise zur Durchführung der Prüfung und was Sie mitbringen dürfen oder eben zu Hause lassen können.

 

Sollten in Ihrer Ladung keine Hinweise zu Gesetzestexten u.a. sein, empfehlen wir Ihnen, sich unbedingt vorab direkt bei der zuständigen Kammer zu informieren.

 

Das ist insbesondere bei den Gesetzen wichtig. Werden Gesetzestexte in der mündlichen Prüfung NICHT von Ihrer Kammer gestellt, müssen Sie diese in der aktuellsten Version mitbringen. Das heißt für Sie, dass alle Ergänzungslieferungen einsortiert sein müssen.

Wir drücken allen Teilnehmern der schriftlichen Steuerfachwirtprüfung 2017 an den kommenden drei Prüfungstagen fest die Daumen.

Viel Erfolg wünscht das gesamte KNOLL-Team!

Die 165. Ergänzungslieferung der Steuerrichtlinien kommt kurz vor der schriftlichen Steuerfachwirtprüfung, die morgen startet, reichlich ungelegen. Aus diesem Grund ist unsere Empfehlung je nach Teilnehmerkreis unterschiedlich.

 

Teilnehmer der Steuerfachwirtprüfung 2017 sollten nicht einsortieren. Sie sollten aber auf jeden Fall den alten und den neuen Rechtsstand in der Prüfung zur Hand haben.

 

Teilnehmer der Steuerberaterprüfung 2018/2019 und alle, die die schriftliche Prüfung 2017 abgelegt haben und sich nun auf die mündliche Prüfung vorbereiten, sollten einsortieren. Machen Sie sich mit den Änderungen vertraut, indem Sie Ihre üblichem Markierungen (gem. Hilfsmittelerlass) vornehmen.

 

Wir wünschen Ihnen eine gute verbleibende Vorbereitungszeit und den Steuerfachwirten gute Gelingen!

 

Viele Grüße aus der KNOLL-Zentrale

Die 191. Ergänzungslieferung der Steuergesetze einzusortieren macht nicht für alle Sinn, die sich derzeit auf eine Prüfung im Steuerrecht vorbereiten. Aus diesem Grund ist unsere Empfehlung je nach Teilnehmerkreis unterschiedlich.

 

Teilnehmer der Steuerfachwirtprüfung 2017 sollten nicht einsortieren. Sie sollten aber auf jeden Fall den alten und den neuen Rechtsstand in der Prüfung zur Hand haben. Blättern Sie die Ergänzungslieferung am besten einmal durch und machen Sie sich grob damit vertraut, wo es Änderungen gegeben hat, damit Sie im unwahrscheinlichen Fall darauf zurückgreifen können.

 

Teilnehmer der Steuerberaterprüfung 2018/2019 und alle, die die schriftliche Prüfung 2017 abgelegt haben und sich nun auf die mündliche Prüfung vorbereiten, sollten einsortieren. Machen Sie sich mit den Änderungen vertraut, indem Sie Ihre üblichem Markierungen (gem. Hilfsmittelerlass) vornehmen.

 

Wir wünschen Ihnen eine gute verbleibende Vorbereitungszeit.

 

Viele Grüße aus der KNOLL-Zentrale

Der Hilfsmittelerlass für die schriftliche Steuerberaterprüfung wird im Bundessteuerblatt veröffentlicht und ändert sich normalerweise nicht von Jahr zu Jahr.

Gewöhnen Sie sich gleich zu Beginn Ihrer Prüfungsvorbereitung an, nur nach den Vorgaben des Hilfsmittelerlasses zu arbeiten.

Die wichtigsten Punkte:

  • Die im Hilfsmittelerlass aufgeführten Textausgaben sind von Ihnen selbst zu beschaffen und zur Prüfung mitzubringen.
  • Sie haben dafür Sorge zu tragen, dass Ihnen neben dem aktuellen Rechtsstand des Prüfungsjahres 2018 die aufgezählten Vorschriften auch in der für das Kalenderjahr 2017 geltenden Fassung zur Verfügung stehen.
  • Textausgaben dürfen außer Unterstreichungen, Markierungen und Griffregistern keine weiteren Anmerkungen oder Eintragungen enthalten. In die Griffregister dürfen nur Stichworte aus den Überschriften und Paragraphen.
  • Die Benutzung eines nicht programmierbaren Taschenrechners ist zulässig.

Nutzen Sie unser neue aufgenommenes Video, um sich umfassend zu informieren

Zum vollständigen Erlass: Hilfsmittelerlass 2018

Bei Fragen können Sie sich gern an uns wenden.

Beste Grüße aus der KNOLL-Zentrale

KNOLL-Dozent Andreas Pinter hat für NWB Verlag ein simuliertes Prüfungsgespräch zum Verfahrensrecht verfasst. Lesen Sie hier, wie der Ablauf sein kann: bit.ly/NWBPruefungsgesprächPinter

Bei Fragen rund um die mündliche Prüfungsvorbereitung beraten wir Sie gern.

Herzliche Grüße aus der KNOLL-Zentrale

Vielleicht sind Sie nach der schriftlichen Prüfung unsicher, ob und wie Sie sich auf die mündliche Prüfung vorbereiten sollen. Wir raten Ihnen dringend, die Vorbereitung nicht erst nach dem Bescheid über das Ergebnis der Prüfung zu beginnen.

Starten Sie mit dem gratis Download unseres Musterlehrbriefes VmPr!

Wissen der zusätzlichen Prüfungsfächer mit Fernunterricht aneignen
Mit den Lehrbriefen des Fernunterrichts zur Vorbereitung auf die mündliche Prüfung können Sie sich das notwendige Wissen in den zusätzlichen Fächern der mündlichen Prüfung aneigenen. Wie gewohnt in konzentrierter Form mit Fokus auf die wesentlichen Themen.

  • Die Lehrbriefe geben Ihnen auch durch abgedruckte Prüfungsgespräche eine Vorstellung von möglichen Fragestellungen im Prüfungsgespräch.
  • Als zusätzliches Extra erhalten Sie als Teilnehmer des Fernunterrichts Zugriff auf die letztjährigen und aktuellen Protokolle der mündlichen Prüfung über unsere Lernplattform.
  • Über den KNOLL-Push-Dienst werden Sie während der Prüfungsvorbereitung regelmäßig über gesetzliche Änderungen informiert. Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass die Prüfer großen Wert auf aktuelles Wissen legen.

Prüfungssiulation beim Präsenzwochenende
Unsere Präsenzwochenenden am Anfang des nächsten Jahres ergänzen die Lehrbriefe. Hier können Sie Ihr steuerliches Wissen in allen Prüfungsfächern aktualisieren. Bestandteil dieser Blockseminare sind auch mehrere Prüfungssimulationen. So bekommen Sie einen Eindruck wie die mündliche Prüfung tatsächlich abläuft. Sie entscheiden, ob Sie dabei eine aktive oder passive Rolle übernehmen wollen. Natürlich wird auch der Kurzvortrag im Rahmen der Präsenztage vorbereitet und geübt.

Musterlehrbrief aus dem Fernunterricht Vorbereitung mündliche Prüfung für Sie zum Download 
Über unsere Website erhalten Sie einen kostenlosen Musterlehrbrief VmPr zum Download. Überzeugen Sie sich selbst anhand vom Lehrbrief GrESt von unserem Angebot!

Die Lehrbriefe sind auf die speziellen Anforderungen der mündlichen Prüfung zugeschnitten und enthalten z.B. Frage-Antwort-Stil und Prüfungsgespräche. Dies soll Ihnen bereits vorab ein Gefühl für die Prüfung und eine Vorstellung über mögliche mündliche Fragen geben.

Zum Download Musterlehrbrief Vorbereitung mündliche Prüfung

Bei Fragen rund um die Prüfungsvorbereitung beraten wir Sie gern.

Herzliche Grüße aus der KNOLL-Zentrale

Sollte ich Steuerfachwirt werden? Ja! Geben Sie Ihrer Karriere im Steuerrecht einen Schub!

Mehr Sicherheit und bessere Karrieremöglichkeiten. Ein Steuerfachwirt kann sich seinen Arbeitsplatz aussuchen – die Fülle an Stellenangeboten in Jobportalen ergibt ein eindeutiges Bild. Die Zukunftsaussichten sind bestens und es bestehen für Steuerfachwirte hervorragende Möglichkeiten des internen Aufstiegs in der Kanzlei, über einen Wechsel in größere Kanzleien bis hin zur Gründung einer eigenen Kanzlei nach Weiterbildung zum Steuerberater.

Die Vergütung steigt deutlich an. In den ersten Berufsjahren kann der Steuerfachwirt sogar mit Studienabsolventen mithalten.

Ein Steuerfachwirt ist ein speziell qualifizierter Mitarbeiter des Steuerberaters und übernimmt wesentlich verantwortungsvollere Tätigkeiten als Steuerfachangestellte:

  • Mandanten aus vielfältigen Branchen und Berufen bei ihren Unternehmensfragen unterstützen.
  • Bank- und Finanzierungsgespräche führen und bei Investitionsentscheidungen und Fragen der Altersvorsorge zur Seite stehen.
  • Finanzbuchführung übernehmen und die Jahresabschlüsse der Unternehmen vorbereiten.
  • Mandanten in privaten Vermögensangelegenheiten beraten.
  • Steuererklärungen oder Gehaltsabrechnungen erstellen.

Ein Steuerfachwirt kann auch z.B. als freier Finanz- oder Lohnbuchhalter tätig werden.

Durch die Weiterbildung zum Steuerfachwirt kann die Grundlage für eine erfolgreiche Steuerberaterprüfunglegen: Nach Statistiken gehören diejenigen, die zuvor eine Steuerfachwirtausbildung abgeschlossen haben, zu erfolgreichsten Teilnehmern. Zudem wird die erforderliche Dauer der Berufspraxis von zehn auf sieben Jahre verkürzt.

Ist das vielleicht Ihr Weg? Dann informieren Sie sich bei uns über die Anforderungen und Vorbereitung auf die Steuerfachwirtprüfung.

Herzliche Grüße aus der KNOLL-Zentrale

Kann eine Marke einen Berufsstand retten und ist dies überhaupt nötig?

BStBK-Vizepräsident Dr. Holger Stein gibt im Interview mit dem NWB Experten-Blog Antworten auf viele Fragen, die Steuerberater deutschlandweit bewegen.

Zum Interview: NWB Experten-Blog

Wir wünschen allen Teilnehmern der schriftlichen Steuerberaterprüfung 2017 viel Erfolg an den drei Prüfungstagen.

Das gesamte KNOLL-Team wünscht drückt Ihnen die Daumen!

KNOLL FAQs – Themen, die Sie aktuell bewegen, greifen wir hier auf!

 

Frage:

Soll die 164. Ergänzungslieferung der Steuerrichtlinien noch vor der Steuerberaterprüfung in der kommenden Woche einsortiert werden?

 

Antwort von Andrea Jost:

Viele von Ihnen fragen sich, ob die 164. Ergänzungslieferung noch vor der Prüfung nachsortiert werden sollte und die aussortierten Blätter in einem gesonderten Hefter zur Prüfung mitgeführt werden oder ob Sie auf das Nachsortieren verzichten und statt dessen die neue Ergänzungslieferung in einem gesonderten Hefter zur Prüfung mitnehmen.

Auf jeden Fall sollten Sie beides in der Prüfung zur Hand haben.

Die wesentlichen Änderungen in der 164. Ergänzungslieferung betreffen die ErbStR zu den neuen §§ 13 a ff. ErbStG, die als koordinierter Ländererlass v. 22.6.2017 aufgenommen wurden (AEErbSt). Bayern fühlt sich bislang nicht an den Erlass gebunden, da es nicht zugestimmt hat. Da wir weiterhin davon ausgehen, dass – falls die Übertragung von Betriebsvermögen Gegenstand der Klausuraufgabe sein sollte – altes Recht dran kommt, d.h. ein Besteuerungszeitpunkt zu beurteilen ist, der vor dem 1.7.2016 liegt, ist unsere Empfehlung die 164. Ergänzungslieferung nicht einzusortieren, aber auf jeden Fall zur Prüfung mitzunehmen.
Blättern Sie sie am besten einmal durch und machen sich grob damit vertraut, wo es Änderungen gegeben hat, damit Sie im unwahrscheinlichen Fall darauf zurückgreifen können.

Teilnehmer der Steuerberaterprüfung 2018 sollten die Ergänzungslieferung einsortieren.

Immer wieder gibt es für die Vorbereitung auf die Steuerberaterprüfung interessante Themen, die sich nur schwer in verständliche Texte “verpacken” lassen. Daher bereiten wir diese verstärkt als Video für Sie auf, damit Sie sich unkompliziert informieren können.

Der KNOLL Youtube-Kanal wächst immer mehr – Zeit für Sie ihn zu abonnieren.

Vorteile des KNOLL-Youtube-Abos für Sie:

Der Youtube-Kanal ergänzt die Informationen, die Ihnen über den Newsletter oder direkt als Kursteilnehmer zukommen. Unser Ziel ist es, Sie auf dieser Plattform ausführlich zu folgenden Themen zu informieren:

  • Auswertung der Prüfungsaufgaben
  • Analyse der Prüfungsergebnisse
  • KNOLL Lerntipps zur Prüfungsstrategie
  • Antworten auf Ihre Fragen
  • Informationen zu den KNOLL-Kursen

Unsere Aktivitäten auf Youtube sind erst vor kurzem richtig gestartet. Lassen Sie sich überraschen, welche neuen Themen im Laufe der Zeit hinzukommen, nicht nur für angehende Steuerberater.

Abonnieren Sie uns!

Aktuell: Ergebnisse der Steuerberaterprüfung 2016

Eines der interessantesten Themen rund um das Examen sind Jahr für Jahr die Prüfungsergebnisse. 
Prof. Dr. Oliver Zugmaier hat diese in einem Video für Sie zusammengefasst.

Hier direkt reinschauen:

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Prüfungsvorbereitung!

Herzliche Grüße aus der KNOLL-Zentrale!

 

 

KNOLL FAQs – Themen, die Sie aktuell bewegen, greifen wir hier auf!

 

Frage:

Wie ist das eigentlich mit Folgefehlern im Examen?

 

Antwort von Prof. Dr. Oliver Zugmaier:

Auch im Examen werden oft Folgefehler berücksichtigt, eine einheitliche Linie oder gar Anweisung an die Korrektoren gibt es aber nicht. Auch einschlägige Rechtsprechung (im Rahmen einer etwaigen Prüfungsanfechtung) existiert nicht.
Ob Ihnen bei Folgefehlern Punkte gegeben werden, hängt auch davon ab, wie weit Sie sich von der Musterlösung entfernen. Bei reinen Rechenfehlern sollten Ihnen die Punkte gegeben werden. Wenn Sie sich hingegen inhaltlich auf einen abweichenden Lösungspfad begeben, wird sich wohl kaum ein Korrektor die Mühe machen, Ihrer “Sonderlösung” nachzugehen.

In gut 4 Wochen ist es soweit – die schriftliche Steuerberaterprüfung 2017 beginnt. Wir geben Ihnen Tipps, was in den letzten Tagen der Prüfungsvorbereitung besonders wichtig ist.

Klausuren bearbeiten

Die Vorbereitung auf die Steuerberaterprüfung ist jetzt in der letzten Phase. Wir empfehlen Ihnen, sich intensiv mit den Klausuren auseinanderzusetzen. Wenn Sie neue Klausuren schreiben, dann schreiben Sie diese am Vormittag zeitlich analog zur Prüfung. Am Nachmittag, nach einer ausgiebigen Pause, setzen Sie sich dann an die Erarbeitung der Lösung.

Wenn Sie Klausuren wiederholen, dann planen Sie zwei Klausuren pro Tag ein – eine am Vormittag und eine am Nachmittag. Hierbei skizzieren Sie nur noch den Lösungsweg der Klausuren innerhalb von 2-3 Stunden (nicht schummeln und vorher in die Lösung schauen!). Arbeiten Sie die Lösung dann innerhalb von zwei Stunden nach.

Wie die Klausurbearbeitung sinnvoll eingeteilt werden kann, hat Prof. Dr. Uhländer in einem 30-Tage-Plan exemplarisch für Sie zusammengestellt.
Zum Download

Dieser Vorschlag für die letzten 30 Tage vor der schriftlichen Prüfung soll eine mögliche “Grundstruktur” verdeutlichen. Die Übersicht ist als Orientierungshilfe für das eigene persönliche Konzept gedacht und setzt eine gründliche bisherige Vorbereitung der Themen voraus.

 

Neben der fachlichen ist auch Ihre persönliche Vorbereitung wichtig!

Wie stellen Sie sich den Tag vor? Was muss alles organisiert werden, damit Sie den Kopf in der Prüfungszeit frei haben?

Identifizieren Sie Ihre Unterstützer: Freunde, Familie, Bekannte – alle Personen, die Ihnen Ruhe schenken, Mut machen, Sie begleiten oder Verantwortung abnehmen können. Wie man Sie am besten unterstützen kann, wissen aber nur Sie. Deshalb: Sagen Sie Ihren Unterstützern unbedingt, was sie für Sie tun können! Damit erhalten Sie die notwendige Ruhe, die Sie für die Prüfungstage benötigen.

Achten Sie auf sich! Sie müssen ausgeruht und fit in die Prüfung gehen können.

 

Das gesamte KNOLL-Team wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Prüfungsvorbereitung!

Portugal als Steuerparadies für deutsche Rentner?

Derzeit wohnen ca. 22.000 Sozialversicherungsrentner aus Deutschland in Portugal.

Mit diesem Werbeslogan lockte der portugiesische Fiskus deutsche Senioren ins steuerfreie Leben mit Wettergarantie. Die ehemaligen Gutverdiener erhalten einen Sonderstatus und die portugiesische Regierung erhofft sich im Gegenzug, dass das „mehr Netto im Portemonnaie“ im Land ausgegeben wird. Die Regierung lockt vor allem wohlhabende Ältere mit dem „Residente“-Deal.

Portugal nimmt seit 2009 Einkünfte der Renten/Pensionen von Neuansässigen (residente não habitual = wörtlich: „nicht gewöhnliche Ansässige“) unter bestimmten Voraussetzungen für zehn Jahre von der Besteuerung aus.

Voraussetzungen u.a. für die Anerkennung des Sonderstatus:

  • Rentner/Pensionist muss in Portugal steuerlich ansässig, d.h. unbeschränkt steuerpflichtig werden, sich in Portugal mehr als 183 Tage aufhalten oder zum 31.12. über eine Wohnung verfügen, die vermuten lässt, dass er den Aufenthalt in Portugal fortsetzen wird …

Auf DBA-Ebene wird Versorgungsempfängern (Pensionisten bzw. Betriebsrentner) in Art. 18 DBA Portugal das alleinige Besteuerungsrecht eingeräumt.

Eine subject-to-tax-Klausel ist für diese Fälle im DBA Portugal nicht vorgesehen.
Vor allem Beamte, die ohnehin vom Ruhestand unter der Sonne träumen, profitieren von dem Steuerloch, das offenbar durch eine Panne entstanden ist.

Deutsche Steuerberater sowie Fachberater für Internationales Steuerrecht haben sich unter der Sonne Portugals auf Auswanderer spezialisiert und beraten vor Ort.

Aktuell informiert im IStR

Zu weiteren aktuellen Entwicklungen im Internationalen Steuerrecht informieren wir jedes Jahr im Rahmen unserer Fortbildungsveranstaltung “Neuerungen im Internationalen Steuerrecht”.

Das Seminar ist speziell auf den qualifizierten Teilnehmerkreis aus Fachberatern Internationales Steuerrecht zugeschnitten und erfüllt die Anforderungen des § 9 FBO.

Informieren Sie sich hier: Alle Infos zum Seminar

Viele Grüße aus der KNOLL-Zentrale

Wir haben nach Bekanntgabe der detaillierten Prüfungsergebnisse die Ergebnisse unserer Intensiv-Klausurenkurse 2016, die kurz vor der schriftlichen Steuerberaterprüfung stattfanden, untersucht.

Es hat sich gezeigt, dass unsere Korrektur- und Benotungsmaßstäbe den Prüfungsanforderungen entsprechen. Exemplarisch haben wir zwei Kurse aus der Prüfungsvorbereitung 2016 den Ergebnissen der drei Prüfungstage gegenüber gestellt.

Das Ergebnis sehen Sie in der Grafik

Notenverteilung der letzten Klausuren der Intensiv-Klausurenkurse 2016 in München und Stuttgart im Vergleich mit den Noten der schriftlichen Steuerberaterprüfung 2016

Unser Ziel ist es, unsere Kursteilnehmer unter möglichst realistischen Bedingungen auf die Prüfung vorzubereiten. Dies gelingt uns durch laufende Analyse der Prüfungsaufgaben und der Anpassung unseres Kursprogramms an aktuelle Entwicklungen im Steuerrecht.

Unsere Klausuren helfen Ihnen nicht nur, sich das nötige Fachwissen anzueignen. Sie sollen durch die Korrekturen und die Benotung auf Examensniveau auch Ihre eigene Leistung realistisch einschätzen können, um in der Prüfung durch eine optimierte Vorbereitung erfolgreich sein zu können.

Wir wünschen allen Anwärtern eine gute (verbleibende) Vorbereitungszeit.

Viele Grüße aus der KNOLL-Zentrale

Es gibt Prüfungsjahre, da fallen einige Klausuren insgesamt besser, andere schlechter aus.Manch einer kann mit einer vermeintlich „leichteren“ Klausur ein anderes, schlechteres Ergebnis ausgleichen. Die schriftliche Steuerberaterprüfung 2016 könnte für manche Teilnehmer solch einen Effekt gehabt haben. Die Bestehensquoten der einzelnen Prüfungsfächer sind sehr unterschiedlich.

Verfahrensrecht und andere Steuerrechtsgebiete (VerfR-USt-ErbSt):
Im Prüfungsjahr 2016 war die dreigeteilte Klausur des ersten Prüfungstages der Spitzenreiter, was den Erfolg der Teilnehmer betrifft. 61,7 % (2015:  58,5 %) haben die notwendigen Punkte zum Bestehen erreicht.

Ertragsteuer:
War in 2015 noch die  Klausur zur Ertragsteuer die vermeintlich einfachste, so ist diese 2016 die Klausur gewesen, bei der die wenigsten Teilnehmer die erforderliche 4,5 oder gar bessere Noten erhielten. Nur 47,1 % (2015: 63,0 %) der Prüfungsteilnehmer konnten bei dieser Klausur die erforderlichen Punkte sammeln.

Buchführung und Bilanzwesen:
Die Klausur im Bereich Buchführung haben bei der schrifltlichen Steuerberaterprüfung 2016 mit Note 4,5 oder besser 53,5 % (2015: 57,6 %) der Prüflinge geschrieben.

 

Die Grafik dazu können Sie hier aufrufen: Zur Grafik

 

Als Gesamtdurchschnittsnote ergibt sich aus der Häufigkeitsverteilung der Noten eine 4,68 (2015: 4,58). Wenn man in die Berechnung nur diejenigen einbezieht, die die schriftliche Prüfung insgesamt bestanden haben, ist die Durchschnittsnote 4,16, was entsprechend dem Trend der allgemeinen Bestehensquote eine leichte Verschlechterung gegenüber dem Vorjahr darstellt. Bei der schriftlichen Steuerberaterprüfung 2015 lag die Durchschnittsnote derer, die mit einer 4,5 oder besser abgeschnitten haben, bei 4,13.

Welche Durchschnittsnoten an den einzelnen Prüfungstagen erreicht wurden und ob das den Ergebnissen unserer Übungsklausuren entspricht, können Sie im nächsten Beitrag nachlesen.

Viele Grüße aus der KNOLL-Zentrale

Bei der Steuerberaterprüfung 2016 lag die Bestehensquote bundesweit bei einem neuen Tiefstand von 41,6 %. In der DStR wurde kürzlich eine detaillierte Strukturanalyse von Dr. Enrico Rennebarth veröffentlicht. Einige Aspekte daraus möchten wir Ihnen heute vorstellen.

Der Einfluss von Vorbildung und Praxiszeit auf den Prüfungserfolg

Tatsächlich zeigt die Strukturanalyse deutliche Unterschiede bei den verschiedenen Berufsgruppen auf. Von den Teilnehmern, die Mitarbeiter der Finanzverwaltung sind, haben 80,3 % (2015: 82,8 %) an der Steuerberaterprüfung 2016/2017 erfolgreich teilgenommen. Bei der Gruppe der Steuerfachwirte waren es mit 46,8 % mehr als 30 % weniger, die insgesamt bestanden haben.

Auffallend ist auch, dass aus der Berufsgruppe der Steuerfachwirte bei nahezu gleichbleibender Anzahl an zugelassenen Prüfungsteilnehmern (2016: 642; 2015: 637) rund 8 % weniger in der Prüfung 2016 erfolgreich waren (2015: 55,1 %).

Ein großer Unterschied ist bei der Praxiserfahrung derer, die in der Steuerberaterprüfung erfolgreich sind, erkennbar. 2016 haben 42,1 % mit 7 Jahren Erfahrung und 45,7 % derer mit 3 Jahren Erfahrung bestanden. Selbst die Teilnehmer mit 2 Jahren Praxiszeit liegen mit 41,2 % Bestehensquote nur knapp unter dem Bundesdurchschnitt von 41,6 %. Abgeschlagen liegen jedoch Prüflinge mit 10 Jahren Erfahrung – nur 14,4 % dieser Teilnehmer waren 2016 erfolgreich.

Ob die angehenden Steuerberater männlich oder weiblich sind, spielt keine große Rolle.
Bei der Prüfung 2016/2017 waren die Frauen zu 39,7 %, die Männer zu 43,5 % erfolgreich und letztere damit über dem Bundesdurchschnitt. Im Vorjahr war die Verteilung nahezu identisch und die Frauen mit 46,4 % leicht überdurchschnittlich erfolgreich (Männer: 45,8 %). Hier ist über die Jahre von einer gleichmäßigen Verteilung auszugehen.

Rücktrittsquote trotz Überraschungsthemen nur leicht gestiegen

Erfreulich ist, dass die Rücktrittsquote während der schriftlichen Prüfung 2016 trotz der Überraschungen in der Ertragssteuerklausur mit 13,7 % nur leicht gegenüber dem Vorjahr erhöht war (2015: 12,6 %). Hier fällt jedoch auf, dass 35,8 % der Wiederholer im dritten Versuch während der Prüfung zurückgetreten sind, wobei die Erst- und Zweitschreiber nur zu 10,9 % bzw. 16,4 % von ihrem Rücktrittsrecht während der Prüfung Gebrauch gemacht haben. Hier spielt vermutlich die Vorsicht eine große Rolle. Schließlich stehen nur drei Versuche zur Verfügung, wobei ein Rücktritt nicht als Versuch gewertet wird.

 

Weitere Details zur Steuerberaterprüfung 2016 stellen wir Ihnen in Kürze vor.

 

Viele Grüße aus der KNOLL-Zentrale

Der Weg zum Bestehen der Steuerberaterprüfung unterscheidet sich grundlegend von den Prüfungsvorbereitungen, die Sie aus Schule, Studium oder der Ausbildung kennen.Was dabei von Anfang an berücksichtigt werden sollte, hat Matthias Feldten, Lerncoach bei KNOLL, für Sie zusammengefasst.
In kleinen Schritten den Erfolg sichern, dieses stufenweise Vorgehen ist in der Steuerberaterprüfung nicht mehr möglich. Sie schreiben nach einer durchschnittlichen Vorbereitungszeit von eineinhalb Jahren die Prüfung, ohne dass Sie diese bereits durch Vornoten absichern oder zumindest begleiten können. Das heißt, Sie müssen das gesamte umfangreiche Wissen zu einem bestimmten Zeitpunkt abrufen.

Wir empfehlen Ihnen, sich den Prüfungsstoff von Anfang an konsequent anzueignen und wenig aufzuschieben. Sie benötigen Zeit, um die gewonnenen Erkenntnisse zu verarbeiten und richtig einzuordnen.

Die Vorbereitung auf die Steuerberaterprüfung lässt sich in verschiedene Phasen einteilen.

 

Vorbereitung auf die schriftliche Prüfung:

1. Aufbau von Grundlagenwissen: Überblick über die Rechtsgebiete und Begrifflichkeiten gewinnen

2. Umsetzung dieser Grundlagen in Übungen und ersten Klausuren: erste Anwendung der Theorie in der (Klausur-)Praxis

3. Entwicklung einer Klausurroutine und Vertiefung des Grundlagenwissens: Entwicklung einer Prüfungsroutine und Steigerung des Wissensniveaus

Wir empfehlen Ihnen, in der Vorbereitungszeit mindestens 30 bis 50 sechsstündige Klausuren zu schreiben. Nur so können Sie die Klausurtechnik entwickeln, die Sie zum Bestehen der Prüfung benötigen. Selbst wenn Sie sich das komplette notwendige Fachwissen angeeignet haben: Sind Sie auch in der Lage, dieses Wissen in der Prüfung „praktisch“ anzuwenden? Dies muss dringend geübt werden. Gleichzeitig vertieft sich dabei auch Ihr Fachwissen, denn Klausurenschreiben ist auch Lernen.

 

Vorbereitung auf die mündliche Prüfung:

4. Erarbeitung zusätzlicher Themen der mündlichen Prüfung (nach der schriftlichen Prüfung): zusätzliche Themen der mündlichen Prüfung kennen und beherrschen

5. Wiederholung und Aktualisierung des gesamten Lernstoffs vor der mündlichen Prüfung: Wissen zum Zeitpunkt der Prüfung präsent haben

Gehen Sie immer davon aus, dass Sie die schriftliche Prüfung bestanden haben! Planen Sie deshalb die Vorbereitung auf die mündliche Prüfung für sich und Ihr Umfeld bereits am Anfang mit ein.

 

Erstellung eines Lernplans

Die Vorbereitung auf die Steuerberaterprüfung stellt besondere Anforderungen an Sie: durch die sehr lange Vorbereitungszeit und den sehr umfangreichen Lernstoff – und das parallel zur Arbeit sowie zu Familie und Freunden.

Der Fernunterricht unterstützt Sie dabei sehr flexibel, erfordert aber auch die richtige Selbstorganisation. Sie sollten Ihre Steuerberaterprüfung daher mit dem Wissen um die oben beschriebenen Phasen und Ihre eigenen individuellen Möglichkeiten vorbereiten und planen.

Die Erstellung einer Grobplanung ist dabei immer der erste Schritt:

  • Verschaffen Sie sich einen Überblick über den Lernstoff (Wie viel? Was?).
  • Erstellen Sie einen Zeitplan, anfangs auf Monats- und Quartalsebene.
  • Überlegen Sie sich, welche Lernziele Sie erreichen wollen.
  • Verteilen Sie diese Lernziele im Zeitplan von hinten (mündliche Prüfung) nach vorne (Beginn der Vorbereitung).
  • Überprüfen Sie den Zeitplan von vorne nach hinten.
  • Wie muss jetzt der Stoff verteilt werden (Lehrbriefe, Klausuren)?
  • Gibt es Sperrzeiten fürs Lernen (Urlaub, Elternzeit …)?
  • Ist diese Grobplanung realistisch?

Die Grobplanung gibt Ihnen jetzt den äußeren Rahmen vor, in dem Sie sich bewegen wollen, und ist die Voraussetzung für die Feinplanung. Nur in der Feinplanung finden Sie einen konkreten Anhalt für Ihr weiteres Vorgehen.

  • Erstellen Sie sich einen detaillierten Wochenplan. Wann haben Sie wie viel Zeit fürs Lernen?
  • Planen Sie Lernpausen und Pufferzeiten (Krankheit, Besuch …) ein.
  • Planen Sie Wiederholungen ein!
  • Ist Ihre Feinplanung realistisch?
  • Erstellen Sie einen Stundenplan mit Ihren festen Lernzeiten für sich und Ihr Umfeld (Familie, Freunde …) – damit sind Ihre Abwesenheiten berechenbar und Sie werden seltener gestört.

Eine ernsthafte Lernplanung gibt Ihnen in dem langen Vorbereitungszeitraum Struktur und Sicherheit. Sie sollten diese Planung deshalb an notwendige Umstellungen (Veränderung der Lernzeiten, Erfahrungswerte …) unbedingt anpassen. Das spricht nicht gegen Ihre vorherige Einschätzung, sondern für Ihren Mut und Ihre Flexibilität, auf geänderte Umstände zu reagieren. Sie stärken damit die Ausrichtung auf Ihr Ziel: das Bestehen der Steuerberaterprüfung!

Einen Muster-Wochenplan können Sie hier herunterladen: Zum Wochenplan

 

Erfolge muss man feiern!

Sie haben ein wichtiges Lernziel erreicht? Oder eine Etappe geschafft? Feiern Sie diesen Erfolg – alleine oder mit Ihren Unterstützern. Der Weg mag noch lang und die Ansprüche mögen hoch sein, aber seien Sie auch stolz auf das, was Sie bereits geleistet haben!

Auch dieses Jahr haben wir unseren Kursteilnehmern wieder die Möglichkeit gegeben, das Protokoll zur mündlichen Prüfung 2016/2017 zu schreiben um so weitere Prüfungsanwärter bei ihrer Vorbereitung zu unterstützen.

Für die Einsendung bekamen die Teilnehmer als Dankeschön Gutscheine im Wert von 15 Euro von zwei verschiedenen Anbietern. Wer ohnehin schon alles hat, konnte sich auch für eine Spende in Höhe von 20 Euro entscheiden, die wir gesammelt getätigt haben.

Dieses Jahr konnten die angehenden Steuerberater und Steuerfachwirte sich zwischen zwei Organisationen entscheiden.

Wir möchten DANKE sagen: Die Spendenbereitschaft konnte die des vergangenen Jahrgangs übertreffen.

Durch das hohe soziale Engagement konnten die Kursteilnehmer eine Summe von 1.360 Euro sammeln, welche wir von KNOLL mit Freude verdoppelt haben.

Insgesamt kamen 2.720 Euro zusammen, die wie folgt aufgeteilt wurden:

1.480 Euro an das Deutsches Kinderhilfswerk
1.240 Euro an Ärzte ohne Grenzen

Vielen Dank an alle, die sich mit der Entscheidung für eine Spende sozial engagiert haben!

Wir freuen uns immer wieder darüber, was für tolle und sozial engagierte Teilnehmer wir haben.

Die Ergebnisse der Steuerberaterprüfung sind ein spannendes Thema für alle, die in diesem Berufszweig aktiv sind. Selbst wenn man das eigene Ergebnis längst kennt, ist das Gesamtergebnis immer von großem Interesse.

2016 stieg die Teilnehmerzahl gegenüber dem Vorjahr bundesweit um 3,6 % von 5.314 auf 5.509. Dies ist zum Teil vermutlich dem hohen Anteil an Prüfungsteilnehmern geschuldet, die aufgrund der hohen Durchfallquote des Vorjahres (53,9 %) dieses Jahr erneut zur Prüfung angetreten sind. Die Bestehensquote verringerte sich leider erneut auf bundesweit 41,6 %. Hinzu kommt, dass 13,7 % bereits während der Prüfung zurückgetreten sind.

Dies belegt, dass die Steuerberaterprüfung zu den schwersten Berufszugangsprüfungen zählt. Umso wichtiger ist eine zielorientierte und effiziente Vorbereitung mit einem starken Partner an Ihrer Seite.

Unsere Leidenschaft ist die steuerliche Aus- und Weiterbildung. Diese teilen wir sehr gerne mit Ihnen. Egal, ob Sie am Anfang der Vorbereitung auf die Steuerberaterprüfung stehen, mittendrin sind oder die Prüfung wiederholen wollen – wir bereiten Sie zielgerichtet vor und begleiten Sie gern.

Zu den Ergebnissen im Bundesgebiet

 

Viele Grüße aus der KNOLL-Zentrale

s tut sich was in der ErbSt! Die Hintergründe zu der am 02.06.2017 im Bundesrat zur Abstimmung vorliegenden Änderung, können Sie hier im Artikel von Andrea Jost nachlesen.

Änderungen im ErbStG durch das Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz („StUmgBG“)
(BR-Drucks. 816/16 v. 30.12.2016)

In einer Reihe von Entscheidungen (u.a. Mattner, EuGH v. 22.4.2010, Rs. C-510/08, Welte, EuGH v. 17.10.2013, Rs. C-181/12) hat der EuGH die Regelung des § 16 Abs. 2 ErbStG, wonach in Fällen beschränkter Steuerpflicht lediglich der verminderte Freibetrag von 2.000 € gewährt wird, als nicht europarechtskonform beurteilt. Auch die vom Gesetzgeber daraufhin eingeführteOptionsmöglichkeit (Beitreibungsrichtlinie-Umsetzungsgesetz v. 7.12.2011, BGBl. I 2011, S. 2592) in § 2 Abs. 3 ErbStG wurde europarechtlich beanstandet (Hünnebeck, EuGH v. 8.6.2016, Rs. C-479/14). Im Hinblick auf die Rechtsprechung des EuGH sind nun in dem StUmgBG entsprechende Änderungen des ErbStG vorgesehen. Der Bundestag hat das Gesetz in 2. und 3. Lesung am 27.4.2017 (BT-Drucks. 18/12127) beschlossen. Die Zustimmung durch den Bundesrat ist für die Plenarsitzung am 2.6.2017 vorgesehen. Folgende Änderungen sind geplant:

1. Neufassung des § 16 Abs. 2 ErbStG-E
Im Fall der beschränkten Steuerpflicht soll der Erwerber gem. § 16 Abs. 2 ErbStG-E grundsätzlich den Freibetrag erhalten, der ihm bei unbeschränkter Steuerpflicht nach § 16 Abs. 1 ErbStG zustehen würde. Fällt nur ein Teil des Erwerbs unter die beschränkte Steuerpflicht, wird der Freibetrag anteilig gewährt, soweit er auf Inlandsvermögen entfällt. Dabei sollen alle innerhalb von 10 Jahren von derselben Person anfallenden Erwerbe in die Berechnung des anteiligen Freibetrags einbezogen werden.

2. Neufassung des § 17 Abs. 1 ErbStG-E
Mit der Änderung des § 17 Abs. 1 S. 1 und Abs. 2 S. 1 ErbStG-E wird dem überlebenden Ehegatten bzw. Lebenspartner oder einem Kind des Erblassers der besondere Versorgungsfreibetrag auch in den Fällen der beschränkten Steuerpflicht gewährt. Ausländische Versorgungsbezüge sollen nach denselben Kriterien wie inländische Versorgungsbezüge auf den besonderen Versorgungsfreibetrag angerechnet werden. Allerdings wird die Steuerbefreiung gem. § 17 Abs. 3 ErbStG-E mit dem Erfordernis der Amtshilfe durch die Staaten, in denen der Erblasser ansässig war oder der Erwerber ansässig ist, verknüpft.

3. Inkrafttreten Die Änderungen bei § 16 ErbStG-E soll gem. § 37 Abs. 14 ErbStG-E auf Erwerbe anzuwenden sein, für die die Steuer nach Verkündung des Gesetzes entstanden ist. Eine rückwirkende Anwendung für alle noch nicht bestandskräftigen Fälle ist nicht vorgesehen. § 17 ErbStG-E soll gem. § 37 Abs. 13 S 1 ErbStG-E auf Erwerbe anzuwenden sein, für die die Steuer nach Verkündung des Gesetzes entstanden ist. Um die Unvereinbarkeit mit dem Unionsrecht so früh wie möglich zu beseitigen, gilt nach § 37 Abs. 13 S. 2 ErbStG-E die für betroffene Erwerber ausschließlich vorteilhafte Änderung des § 17 ErbStG-E anders als die Neuregelung des § 16 ErbStG-E für alle noch nicht bestandskräftigen Veranlagungen.

Bei der letzten Steuerberaterprüfung gab es gleich mehrere unangenehme Überraschungen, zumindest wenn man die Prüfungsaufgaben 2017 mit den Aufgaben der Vorjahre vergleicht. Mit der unerwartet umfangreichen Fragestellung zur Lohnsteuer in der Einkommensteueraufgabe am zweiten Prüfungstag kamen viele Prüfungsteilnehmer nicht so zurecht, wie sie es sich gewünscht hätten. Ebenso wurde am ersten Prüfungstag die Grunderwerbsteuer erstmals intensiv in der schriftlichen Prüfung abgefragt.

Da wir die Entwicklung der Steuerberaterprüfung sehr genau verfolgen und unsere Kursinhalte stets daran anpassen, haben wir unser Lehrprogramm im diesjährigen Examenskurs um zwei Vertiefungstage Lohn- und Grunderwerbsteuer ergänzt.

Der Examenskurs wird über fünf Wochen in Vollzeit durchgeführt und beinhaltet:

  • vertiefenden Unterricht
  • zweistündige Klausuren
  • Klausurkorrektur
  • Klausurbesprechung

Die Vertiefungstage werden an zwei Samstagen durchgeführt und sind für die Teilnehmer des Examenskurses kostenlos. Eine Buchung der Vertiefungstage unabhängig vom Kurs ist nicht möglich.

Mehr Informationen zum Examenskurs erhalten Sie unter www.knoll-steuer.com.

Hinter den Kulissen von KNOLL ist immer viel los. Heute gewährt Ihnen Andrea Jost  einen Einblick in die wichtige Arbeit unserer Korrektoren:

Es gibt eine Zeit, da freuen sich unsere Teilnehmer (meist) Woche für Woche, wenn sie Post von KNOLL in ihrem Briefkasten finden. Objekt der Begierde sind jedoch nicht die Lehrbriefe, die sich bei dem einen oder anderen bisweilen ungelesen wie Mahnmale auf dem Schreibtisch stapeln; es sind die unter großen Anstrengungen verfassten Übungsklausuren, die korrigiert und mit einer Note versehen den Weg zurück zum Teilnehmer finden. Insbesondere zu Beginn der Klausurenkurse legt sich die freudige Erwartung allerdings häufig spätestens nach dem Öffnen des Umschlags angesichts der erzielten Note und beim Studium der Korrekturanmerkungen. Doch Fleiß zahlt sich aus: Wer regelmäßig und diszipliniert Klausuren schreiben übt, wird feststellen, dass die Noten besser werden und die Anmerkungen der Korrektoren wohlwollender.

Aber wer sind eigentlich diese hilfreichen Geister, die unsere Teilnehmer mit ihren Korrekturen auf den Pfad der richtigen Klausurtechnik zu lenken suchen? Wir haben schon die abenteuerlichsten Theorien gehört: Jura-Studenten, die damit ihr BAföG aufbessern, Kursteilnehmer, die sich so besser auf die Prüfung vorbereiten wollen…etc. Das ist natürlich Unsinn. Den gleichen Qualitätsanspruch, den wir an unsere Dozenten stellen, stellen wir auch an unsere Korrektoren. Der Großteil unserer Korrektoren sind Mitarbeiter aus der Finanzverwaltung. Da die Steuerberaterprüfung der Finanzverwaltung entspringt, ist es uns wichtig, dass auch unsere Korrektoren diese Brille aufhaben, um unsere Teilnehmer bestmöglich auf die Prüfung vorzubereiten. Aber auch viele junge Steuerberater, die dabei sind, sich eine eigene Praxis aufzubauen, setzen auf ein regelmäßiges Einkommen durch Korrekturen. Leider müssen wir die jungen Kollegen in der Regel irgendwann ziehen lassen, wenn das Geschäft so gut läuft, dass für das Korrigieren keine Zeit bleibt. Aber eines ist auf jeden Fall wichtig: Nur Qualität zählt, und das eben nicht nur im Unterricht, sondern auch bei der Arbeit hinter den Kulissen.

Über 100 Korrektoren haben bei KNOLL bundesweit pro Lehrgangsjahr ein Volumen von über 30.000 Klausuren zu bewältigen. Es bedarf einer ausgeklügelten langfristigen Planung, um vor allem in Spitzenzeiten den Berg an zu korrigierenden Klausuren termingerecht und qualitativ anspruchsvoll bewältigen zu können. Dabei haben unsere Korrektoren nicht nur mit fachlichen Hürden zu kämpfen: viel zu spät eingereichte Klausuren fordern das Langzeitgedächtnis mancher Korrektoren auf das Äußerste, das Schriftbild manch eingereichter Klausur erinnert eher an chinesische Schriftzeichen, als an die Lösung einer Steuerrechtsaufgabe. Ebenso schwer ist es, gänzlich nicht bearbeitete Aufgabenteile mit sinnvollen Anmerkungen zu versehen – dennoch gilt es, jedem Teilnehmer möglichst viel Unterstützung auf dem Weg zum Steuerberater zu geben.

Wissen allein ist nicht alles – Sie müssen es auch sicher anwenden können. Bis zu diesem Punkt begleiten wir Sie, genauso wie das auch unsere Korrektoren tun.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg auf Ihrem weiterem Weg zum Steuerberater.

Herzlichst,

Ihre Andrea Jost

Geschäftsführerin
Wirtschaftsprüferin
Steuerberaterin

Auf dem Weg zum Steuerberater muss man nicht nur Lernen und Klausuren schreiben üben. Auch einige Termine sind wichtig.

 

Am 30.04.2017 ist Anmeldeschluss für die Steuerberaterprüfung im Oktober 2017 bei der zuständigen Steuerberaterkammer. Nach der Zulassung ist dann noch die Prüfungsgebühr zu entrichten. Wird diese nicht rechtzeitig bezahlt, gilt dies nach § 39 Abs. 2 Satz 2 StBerG als Verzicht auf die Zulassung zur Prüfung.

Informieren Sie sich rechtzeitig bei der zuständigen Steuerberaterkammer.

Kann eigentlich jeder Steuerberater werden? Leider nicht.

Wir informieren Sie in unserem Info-Video über die Zulassungsvoraussetzungen.

Bei Fragen kontaktieren Sie uns gern.

Viel Erfolg bei der Prüfungsvorbereitung!

Ihr KNOLL-Team

Die schriftliche Steuerberaterprüfung 2016 hielt thematisch einige Überraschungen bereit. Die Punkteverteilung war jedoch weitestgehend unverändert.

Die Prüfungskommission hat im Jahr 2016 an der üblichen Auspunktung der dreigeteilten Klausur festgehalten. 35 Punkte für Verfahrensrecht, 35 Punkte für Umsatzsteuer und 30 Punkte für Erbschaftsteuerrecht.

Die Auspunktung der letzten Jahre im Überblick:

Steuerberaterprüfung

Am ersten Prüfungstag war wie schon im Jahr 2014 im Rahmen der Aufgabe zur Erbschaftsteuer ein Sachverhalt zur Grunderwerbsteuer zu bearbeiten. Allerdings nahm dieser mit 11,5 Punkten einen überraschend hohen Anteil an der Gesamtpunktzahl ein. Man sollte sich also darauf einstellen, dass die Grunderwerbsteuer fester Bestandteil der Erbschaftsteueraufgabe am ersten Tag sein wird.

Im Erbschaftsteuerteil war erstmals keine Grundstücksbewertung gefragt, dafür wie in den Vorjahren die Bewertung eines Betriebsvermögens im vereinfachten Ertragswertverfahren. Die Aufgabe war mit 18,5 Punkten recht umfangreich und auch schwierig.

Die Angabe der verfahrensrechtlichen Klausur war relativ kurz, die Lösung aber lang und – wie in den letzten Jahren (mit Ausnahme 2013) – mit 35 von 100 Punkten ausgepunktet. Thematischer Schwerpunkt der Klausur waren die Änderungsvorschriften. Einige Punkte in der Klausur konnten nur durch Kenntnis von BFH-Entscheidungen erzielt werden, andere wiederum waren relativ einfach zu bekommen. Insgesamt eine lange und zum Teil auch schwere Klausur.

Die Klausur aus der Umsatzsteuer war wenig überraschend. Sie war – wie in den letzten Jahren auch – mit sechs Textziffern und den geforderten Ausführungen zum Unternehmen sehr lang. Thematisch wurden in den sechs Textziffern folgende Inhalte geprüft:

  • Anmietung Geschäftsräume / Erwerb des Grundstücks
  • Erwerb eines weiteren Grundstücks / Bebauung durch ausländischen Unternehmer
  • Innergemeinschaftliches Reihengeschäft
  • Innergemeinschaftlicher Erwerb von Hemden und deren Verkauf an Arbeitnehmer
  • Verkauf Fernsehgerät gegen Ratenzahlung samt Gratisabgabe eines Fußballs / Schenkung eines Fußballs / Diebstahl der Tageseinnahmen
  • Gründung einer GmbH / Geschäftsführungsleistungen / umsatzsteuerliche Organschaft

Am zweiten Prüfungstag entfielen 54 der 100 erreichbaren Punkte auf die Einkommensteuer. Die weiteren Punkte verteilten sich auf Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer.

Der erste Teil der Klausur konzentrierte sich vollständig auf die Erhebung der Einkommensteuer durch individuelle und pauschalierte Lohnsteuer, pauschalierte Einkommensteuer, Kapitalertragsteuer, Bauabzugsteuer und Steuerabzug bei beschränkt Steuerpflichtigen. Ein derartiger Schwerpunkt erschien, zumindest im Vergleich zu den Klausuren der Vorjahre, als äußerst ungewöhnlich.

Körperschaftsteuerlich waren durchaus erwartet verdeckte Gewinnausschüttungen, verdeckte Einlagen und ein Veräußerungsgewinn gem. § 8b KStG zu prüfen. Besonderheiten bei der verdeckten Gewinnausschüttung lagen in der Verfolgung der Ergebnisauswirkung über mehrere Jahre. Beim Veräußerungsgewinn war ein teilweiser Ausfall der Kaufpreisforderung zu würdigen. Im abschließenden Sachverhalt galt es, die Entwicklung des körperschaftsteuerlichen und gewerbesteuerlichen Verlustvortrags nach mittelbaren und unmittelbaren Anteilsübertragungen zu beurteilen.

Der dritte Tag der Prüfung, bei dem Aufgaben aus Buchführung und Bilanzwesen zu bearbeiten sind, war recht routiniert. Die maximal 100 Punkte waren wie gewohnt auf drei Teilsachverhalte verteilt, in denen gängige Bilanzierungsthemen in Bezug auf die Rechtsformen Einzelunternehmen (EU), Personengesellschaft (OHG) und Kapitalgesellschaft (GmbH) zu beurteilen waren.

Allgemein wird empfohlen 30 bis 50 Klausuren während der Vorbereitung auf die Steuerberaterprüfung zu schreiben. Das Schreiben allein reicht aber nicht aus. Die Klausur hilft Ihnen dabei, das Erlernte zu festigen und gleichzeitig die Klausurroutine zu erlangen, die für das Examen benötigt wird.

 

Dies gelingt, indem Sie die Klausuren aktiv nacharbeiten. Dafür haben Sie viele Möglichkeiten, hier ein paar Beispiele:

  • Arbeiten Sie anhand der Lösungshinweise die Klausur durch
  • Nutzen Sie die von uns korrigierte Klausur, um herauszufinden, was Sie gut können und wo Sie nochmal nachlernen sollten
  • Sehen Sie sich unsere Klausurbesprechungen als kurze Wiederholung des Themas an
  • Überlegen Sie, was Ihnen die Bearbeitung der Klausur einfacher macht. Einige Teilnehmer arbeiten erfolgreich mit Skizzen oder Schemata, andere mit Post-Its

Probieren Sie verschiedene Dinge aus und entscheiden Sie selbst, was für Sie der passende Weg zum erfolgreichen Lernen ist.

 

Weitere Tipps:

  • Richten Sie sich spätestens zum Klausurtraining einen festen Arbeitsplatz ein
  • Entwickeln Sie für sich einen Lernplan
  • Sprechen Sie sich mit der Familie und Freunden ab, damit diese ein Bewusstsein für Ihr Vorhaben entwickeln. Gleichzeitig können Sie sich von diesen unterstützen und entlasten lassen.

 

Auch in der KNOLL-Lernplattform erhalten Sie als Teilnehmer regelmäßig Tipps und Hinweise zur Prüfungsvorbereitung. Schauen Sie ab und zu mal rein.

Lernen Sie bereits bewusst entsprechend Ihren Stärken? Finden Sie es mit unserem Lerntyp-Test heraus.

Unser kurzer Lerntyp-Test hilft Ihnen herauszufinden, wie Sie selbst am effektivsten lernen können und das Lernverhalten entsprechend anzupassen.

Zum Test

KNOLL-Website im neuen Design

Kurz vor Weihnachten macht KNOLL seinen Kursteilnehmern ein besonderes Geschenk. Die KNOLL-Website hat einen neuen Look, damit alle, die sich für die KNOLL-Kurse zur Vorbereitung auf die Steuerberaterprüfung, Steuerfachwirtprüfung und den Fachberater Internationales Steuerrecht schneller informieren können.

Schauen Sie selbst!

Klausurenkurse mit Videobesprechungen

Die Umsetzung des Wissens in die erforderliche Klausurtechnik und eine eigene Klausurroutine sind essentiell wichtig für die Steuerberaterprüfung. Beides können Sie sich mit unseren Klausurenkursen oder dem Fernkurs aneignen. Denn für alle, die nicht die Möglichkeit haben an den Besprechungen vor Ort teilzunehmen oder sowieso am liebsten im Fernunterricht lernen, stehen ab sofort für alle 27 Klausuren Videobesprechungen über die KNOLL-Lernplattform zur Verfügung.

Klausuren zu schreiben und diese nachzuarbeiten ist die beste Vorbereitung auf die Steuerberaterprüfung. Ihr Ziel ist es, die wenige Zeit wirklich effektiv zu nutzen. Dabei wollen wir Sie unterstützen und unsere Angebote entsprechend Ihren Bedürfnissen anpassen.

Ab sofort haben Sie die Möglichkeit zu allen Klausurenkursen Videobesprechungen dazu zu buchen.

 

Videobesprechung “In den neuen Klausurenvorbereitungskurs haben wir erstmalig Videobesprechungen integriert. Die Teilnehmer sind begeistert. Deshalb übernehmen wir dieses Konzept auch in unsere Klausurenkurse.

Die Videos verschaffen den Teilnehmern mehr Flexibilität beim Lernen, da die Zeit für die Besprechung frei gewählt werden kann. Fragen zu Klausuren beantworten die Dozenten auf unserer Lernplattform.”
Matthias Feldten, Lerncoach bei KNOLL

 

Vom neuen Videoangebot profitieren insbesondere diejenigen Kursteilnehmer, die nicht in der Nähe der Großstädte wohnen und bisher keine Möglichkeit hatten, an Klausurbesprechungen teilzunehmen oder ohnehin den Klausurenfernkurs buchen wollen.

Die Vor-Ort-Klausurbesprechungen der Kurse in Frankfurt, München und Stuttgart sind nach wie vor fester Bestandteil des Kursangebots. Hier können Sie den persönlichen Kontakt zu den Dozenten suchen, um Fragen zu stellen oder andere Prüfungsteilnehmer kennenlernen, um Lernteams zu bilden.

Weitere Informationen zu den Kursen stehen auf der KNOLL Website bereit.

Diese Hilfsmittel und Gesetzestexte sind für die Steuerberaterprüfung 2017 erlaubt. Der neue Hilfsmittelerlass der Bundessteuerberaterkammer liegt vor.

Jetzt informieren

In den letzten Jahren haben wir unsere Kursteilnehmer an den einzelnen Prüfungstagen immer sofort informiert, welche Rechtsgebiete mit welchen Aufgabenstellungen geprüft wurden. Dies ist uns ab diesem Jahr leider nicht mehr möglich.Die Prüfungsteilnehmer dürfen die Prüfungsaufgaben nicht mehr mitnehmen.

 

Auch eine Veröffentlichung der Steuerberaterprüfung im Bundessteuerblatt ist zukünftig nicht mehr geplant. Damit soll das Urheberrecht der Klausurersteller gewahrt werden, was uns (und anderen) keinen Spielraum gibt, Ihnen die Originalprüfungen zugänglich zu machen.

 

Natürlich erhalten unsere Lehrgangsteilnehmer weiterhin eine Auswertung der Prüfungsinhalte. Ebenso werden wir diese in die Lehrmaterialien einarbeiten.

 

Wir wünschen allen Teilnehmern der Steuerberaterprüfung 2016 viel Erfolg!

 

 

Hier die Ergebnisse der Steuerberaterprüfung 2015 und Steuerfachwirtprüfung 2015 einsehen.