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Mit dem Kooperationsmaster zum Titel Steuerberaterin

Erfahrungsbericht von Melanie Brecht zur Vorbereitung auf die Steuerberaterprüfung 2022/2023 (Stuttgart)

 

Vorüberlegungen:

Als ich mich für den Beruf in der Steuerbranche entschieden habe, war eigentlich von Anfang an klar, dass ich nicht für immer eine Steuerassistentin bleiben möchte. Deshalb war das Steuerberaterexamen von Anfang an mein Zukunftsplan.

Da ich natürlich wusste, dass die Chancen zu bestehen bei ca. 50 % liegen, habe ich mich als Vorbereitung für den Kooperationsmaster an der FOM entschieden, da der Mastertitel für mich ein akzeptapler Plan B war. So bin ich auch auf den Anbieter KNOLL gekommen, da der Master mit diesem Anbieter kooperiert.

Belegte Kurse:

Einige Knoll Kurse waren im Master sowieso enthalten, andere habe ich extra noch hinzugebucht. Am Ende habe ich folgende Kurse bei Knoll belegt: Fernunterricht, Fallstudien, Klausurenvorbereitungskurs, Klausurenkurs und den Intensiv-Klausurenkurs. Um noch andere Klausuren zu sehen, habe ich daneben noch den Intensiv-Klausuren Kurs eines anderen Anbieters besucht. Durch die Kurse war ich mehr als komplett ausgelastet und für mich war es die perfekte Menge an Stoff.

Sehr gut waren die Klausurbesprechungen und weitere Lernvideos in digitaler Form. Gerade in der Zeit vor der Freistellung empfand ich das als sehr angenehm, da man nach der Arbeit entspannt daheim den Kurs anschauen konnte. Es spart einem sehr viel Zeit nicht erst noch zum Kurs fahren zu müssen und durch die Aufnahmen konnte man die Kurse bei Verhinderung auch ein paar Tage später noch anschauen. Da es eine Chat Funktion gibt, ist es trotzdem möglich Live-Fragen zu stellen. Diese wurden auch immer direkt beantwortet.

Besonders gut fand ich den Intensiv-Klausurenkurs. Diesen habe ich vor Ort geschrieben, um ein echtes Gefühl für das Examen zu bekommen. Das kann ich auch nur jedem so empfehlen! Durch das Schreiben vor Ort hält man die Zeit besser ein und bekommt ein besseres Gefühl mit dem „Druck“ umzugehen. Außerdem war es schön sich in den Pausen immer mit anderen Teilnehmern austauschen zu können.

Als Vorbereitung für den Intensiv-Klausurenkurs fand ich auch den normalen Klausurenkurs mit den 27 Klausuren wirklich super. Es wurden alle Themen abgearbeitet, im echten Examen war dadurch kein Thema komplett neu. Natürlich muss man sich bewusst sein, dass vor allem am Anfang die 5er und auch 6er nacheinander eintrudeln. Davon darf man sich keinesfalls entmutigen lassen, das geht jedem so. Jede Klausur habe ich danach so gut es geht nachgearbeitet und mir Fehler herausgeschrieben.

Besondern gut finde ich, dass die Klausuren von Anfang an alle korrigiert wurden und man (meistens) auch noch ein kurzes Feedback dazubekommen hat. Das war vor allem für die Nacharbeit sehr hilfreich. Bei der Korrektur bekommt man immer eine Kurzlösung und eine lange ausführliche Lösung mit. Auch das find ich super, da man mit er kurzen Lösung schnell seine Fehler sieht und diese mit der langen Lösung gründlich nacharbeiten kann.

Tipps:

Am wichtigen ist es: Lasst Euch nicht unterkriegen! Ja es ist eine verdammt stressige Zeit und die meisten Personen im eigenen Umfeld können das nicht nachvollziehen. Gönnt Euch unbedingt Pausen und Erholungsphasen. Wenn ihr einen Samstag mal nicht lernt, wird das nichts an der Prüfung ändern. Es ist superwichtig in der Zeit auch schöne Momente mit der Familie/Freunden zu genießen und sich nicht 24/7 nur auf die Prüfung zu konzentrieren.

Ich kann jedem empfehlen vor der Freistellung nochmal ein paar Tage wegzufahren und Energie zu sammeln. Wenn die Freistellung dann beginnt, kann man voller Energie und Motivation starten.

Ab der Freistellung empfehle ich den vollen Fokus nur auf das Schreiben der Klausuren und vor allem auf die Nacharbeit zu legen. Die Lehrbriefe dienen dann nur noch als Nachschlagewerk. Es ist viel wichtiger so viele Klausuren wie möglich zu schreiben da man dann erst richtig lernt, wo man die Punkte bekommt und was die Prüfer hören möchten.

Und zuletzt: Es ist wirklich absolut keine Schande durchzufallen! Man kann schon unfassbar stolz auf dich sein diese Prüfung anzutreten und abzulegen. Es gehört auch so viel Glück dazu! Ihr schafft das!

Weiterer Erfahrungsbericht: Im 3. Versuch mit KNOLL und dann geschafft!