Ihr Erfolg als Spezialist im Internationalen Steuerrecht

Das Steuerrecht wird immer komplexer und die Anforderungen an Steuerberater steigen weiter. Spezialisierungen spielen eine immer größere Rolle. Stärken Sie Ihre Position am Markt mit einer Fortbildung im Internationalen Steuerrecht.

Nutzen Sie den berufsbegleitenden Lehrgang Fachberater Internationales Steuerrecht, um Ihre Karriere voranzubringen.

Durch die KNOLL-Lernplattform bleiben Sie flexibel und haben auch unterwegs über Ihr Smartphone, Tablet oder Notebook immer und überall Zugriff auf die Kursunterlagen. Ihr Lerntempo können Sie also innerhalb des Lehrgangs selbst bestimmen. Durch die Bearbeitung der Klausuren und deren Korrektur durch unsere Dozenten erhalten Sie eine ständige Lernkontrolle.

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Lehrgangskonzept

Grundlage des Lehrgangs ist der Fernunterricht von Oktober bis Januar mit 20 Lehrbriefen und drei Klausuren. Durch diese eignen Sie sich fundierte Kenntnisse im Internationalen Steuerrecht an. Der geforderte Lehrstoff aus § 10 in Verbindung mit Anlage 1 zur Fachberaterordnung wird durch den Fernunterricht abgedeckt.

Im Rahmen eines Abschlusswochenendes werden die besonders prüfungsrelevanten Inhalte wiederholt.

Im Februar findet die dreitägige Abschlussprüfung statt. Die bestandene Prüfung dient als Nachweis über den Erwerb der besonderen theoretischen Kenntnisse im Internationalen Steuerrecht bei Ihrer zuständigen Steuerberaterkammer.

Seminare

Das Steuerrechts-Institut KNOLL führt, in Kooperation mit der Fortbildungsgesellschaft Steuer-Akademie KNOLL, regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen durch. Diese erfüllen die Anforderungen des § 9 FBO und ermöglichen es Ihnen, mit unserem bewährten Team von Dozenten Ihre Fortbildungspflicht zu erfüllen. Die Fortbildungspflicht gilt für alle Fachberater ab dem Kalenderjahr, das auf die Beendigung des Fachberaterlehrgangs folgt.

Zum aktuellen Seminarangebot 

Wissenswertes

Wissenswertes Fachberater Internationales Steuerrecht

Erwerb der Fachberaterbezeichnung

Die Fachberaterordnung (FBO) regelt die Voraussetzungen für den Erwerb des Titels "Fachberater für Internationales Steuerrecht". Darin wird der Erwerb besonderer theoretischer Kenntnisse im Internationalen Steuerrecht gefordert. Der Nachweis dieser Kenntnisse wird erbracht durch die erfolgreiche Teilnahme an einem Lehrgang, der alle relevanten Bereiche des Internationalen Steuerrechts umfasst und dessen Dauer 120 Zeitstunden beträgt. Zusammen mit der Abschlussprüfung erfüllt unser Lehrgang diese Vorraussetzungen und wird den Inhalten der FBO in umfassendem Maße gerecht. Wir erteilen den Teilnehmern, die zwei der drei Übungsaufgaben und die Abschlussprüfung mit Erfolg abgelegt haben, Bescheinigungen zum Nachweis der besonderen theoretischen Kenntnisse auf dem Gebiet des Internationalen Steuerrechts. Unabhängig vom Prüfungserfolg wird allen Teilnehmern eine Teilnahmebestätigung ausgestellt.

Für die Antragstellung bei Ihrer zuständigen Steuerberaterkammer sollte der Lehrgang nicht länger als ein Jahr zurück liegen. Liegt er länger als ein Jahr zurück, ist eine zwischenzeitliche Fortbildung - in der Regel durch Teilnahme an Fortbildungskursen - nachzuweisen.

Der Nachweis der besonderen praktischen Erfahrung ist in der Regel erbracht, wenn der Bewerber innerhalb der letzten drei Jahre vor Antragstellung im Fachgebiet Internationales Steuerrecht 30 Fälle aus allen in FBO genannten Gebieten nachweisen kann. Er muss dabei die Fälle als Steuerberater persönlich und eigenverantwortlich bearbeitet haben.

Zum Nachweis der besonderen theoretischen Kenntnisse oder der praktischen Erfahrung führt der zuständige Ausschuss der Steuerberaterkammer ein Fachgespräch, wenn er nicht davon absieht (§ 8 FBO).

Videos

Neben der Vorbereitung auf die Steuerberater- bzw. Steuerfachwirtprüfung bietet KNOLL jedes Jahr einen Lehrgang zum Fachberater Internationales Steuerrecht (FBI) an.

In nachfolgendem Video erklärt Andrea Jost das Lehrgangskonzept.

Downloads

Nützliche Formulare und Informationen für Sie zum Download

Sie sind auf der Suche nach Vorlagen und Informationen rund um den Lehrgang Fachberater Internationales Steuerrecht? Hier haben wir Dokumente für Sie zum Download bereitgestellt.

 

Hilfsmittel zur Vorbereitung

Zugelassene Hilfsmittel sind u.a. Gesetzesausgaben, Doppelbesteuerungsabkommen, Kommentare, Lehrbücher und Lehrbriefe. An Textausgaben empfehlen wir Ihnen die Verwendung der Beck'schen Steuergesetze, Beck'schen Steuerrichtlinien und der Beck'schen Doppelbesteuerungsabkommen.

Im Laufe des Lehrgangs werden Sie vom Steuerrechts-Institut KNOLL an die Arbeit mit diesen Textsammlungen herangeführt und sich mehr und mehr daran gewöhnen. Zum Abschluss des Lehrgangs Fachberater Internationales Steuerrecht sind Sie völlig damit vertraut und somit bestens für die Prüfung gerüstet.


Liste empfohlener Hilfsmittel (Download)

 

Weitere nützliche Dokumente


Wordvorlage für die Fallliste für FB IStR zur Vorlage bei der Steuerberater-Kammer
(Download)

FAQ

Häufig gestellte Fragen zum Lehrgang „Fachberater/-in Internationales Steuerrecht“

I. ALLGEMEINES

1. Wie kann der Fachberatertitel erworben werden?
Die Verleihung der Fachberaterbezeichnung setzt voraus, das der Steuerberater zum Zeitpunkt der Verleihung der Fachberaterbezeichnung (nicht bereits zur Zeit des Lehrgangs) seit mindestens drei Jahren als Steuerberater bestellt ist. Ferner müssen besondere theoretische Kenntnisse und besondere praktische Erfahrungen vorliegen, die über den Kenntnissen und Erfahrungen liegen, die üblicherweise durch die Ausbildung und die praktischen Erfahrungen im Beruf erlangt werden (vgl. §§ 2 bis 11 FBO). Angehende Fachberater müssen ihre besonderen theoretischen Kenntnisse durch den Besuch eines mindestens 120 Stunden umfassenden Fachlehrgangs (§ 4 FBO) nachweisen. Der FACHBERATERLEHRGANG VON KNOLL erfüllt diese Voraussetzung und ist bei allen Steuerberaterkammern anerkannt. Daneben müssen besondere praktische Erfahrungen durch die Vorlage einer Fallliste (mindestens 30 Fälle aus dem internationalen Steuerrecht) (§ 5 FBO), eine schriftliche Leistungskontrolle und ggf. ein Fachgespräch bei der zuständigen Steuerberaterkammer (§ 8 FBO) nachgewiesen werden.

2. Wer verleiht den Fachberatertitel?
Für die Verleihung des Fachberatertitels sind die Steuerberaterkammern zuständig.

3. Wie darf der Fachberatertitel geführt werden?
Der von der Steuerberaterkammer verliehene Fachberatertitel darf unmittelbar neben der Berufsbezeichnung „Steuerberater“ geführt werden.

Beispiel: Steuerberater und Fachberater für Internationales Steuerrecht Felix Fuchs.

Eine räumliche Abgrenzung, wie sie beispielsweise bei Fachberatertiteln vorgesehen ist, die vom Deutschen Steuerberaterverband DStV e. V. verliehen werden, ist nicht erforderlich.

4. Darf ich eine englische Übersetzung der Bezeichnung „Fachberater für Internationales Steuerrecht“ führen?
In Deutschland ist im beruflichen Verkehr die deutsche Bezeichnung „Fachberater für Internationales Steuerrecht“ zu führen. Die englische Übersetzung darf nicht anstatt der deutschen Bezeichnung oder als zusätzlicher Titel geführt werden. Die Verwendung der englischen Übersetzung ist nur zulässig, soweit hinreichend deutlich wird, dass es sich nur um eine Übersetzung handelt und die Bezeichnung nicht als zusätzlicher Titel geführt wird. Zulässig wäre zum Beispiel, die englische Übersetzung des Fachberatertitels in einer auf Englisch abgefassten Praxisbroschüre zu verwenden. Eine offizielle englische Übersetzung der Bezeichnung „Fachberater für Internationales Steuerrecht“ gibt es nicht. Mögliche Übersetzungen sind zum Beispiel:

  • Certified Advisor in International Taxation
  • Chartered Advisor in International Taxation

 

II. PRÜFUNG ZUM FACHBERATER

1. Unter welchen Voraussetzungen kann ich mich zur Prüfung anmelden?
Voraussetzung für die Anmeldung zur Prüfung ist, dass mindestens zwei der drei Zulassungsklausuren mit der Note 4,0 oder besser bewertet werden. Diese Zulassungsklausuren erhalten die Teilnehmer zur Bearbeitung nach Hause gesandt. Werden zwei dieser Klausuren mit einer Note von 4,5 oder schlechter bewertet, dann kann die Zulassung erst im nächsten Lehrgang erworben werden.

2. Wie ist die Prüfung aufgebaut?
Die Prüfung umfasst drei schriftliche Klausuren mit jeweils vier Zeitstunden. Diese müssen vor Ort in einem Prüfungsraum in München geschrieben werden. Diese Prüfungen werden in der Regel an drei aufeinanderfolgenden Tagen (Freitagmittag bis Sonntagmittag) angeboten.

3. Wann habe ich die Prüfung bestanden?
Die Prüfung ist bestanden, wenn alle drei Abschlussklausuren mit einer Klausurnote von 4,0 oder besser bewertet werden.

4. Wie oft kann ich die Prüfung wiederholen?
Jede der drei Abschlussklausuren kann bei Nichtbestehen bis zu zweimal wiederholt werden. Nicht-bestehen bedeutet eine Note von 4,5 oder schlechter.

5. Wann findet die Prüfung statt?
Die Prüfung findet im Regelfall Ende Februar/Anfang März statt. Ein Wiederholungstermin wird in der Regel vier bis sechs Wochen später angeboten. Der Drittversuch ist dann am ersten Prüfungstermin des folgenden Lehrgangsjahres möglich.

6. Was passiert, wenn ich bei einem Prüfungstermin verhindert bin?
Die Absage eines Prüfungstermins führt nicht zu einer Entwertung der Prüfung. Diese kann an den folgenden Prüfungsterminen nachgeholt werden. Auch die Anzahl der möglichen Prüfungswiederholungen ändert sich nicht.

7. Wie lange gilt meine Zulassung zur Prüfung?
Die mit den Zulassungsprüfungen erworbene Zulassung zur Prüfung gilt für zwei Jahre. Somit müssen alle Prüfungen (Erst- und Wiederholungsprüfungen) innerhalb von zwei Jahren nach der zugehörigen Zulassungsprüfung abgeschlossen sein. Sonst verlieren alle bestandenen Prüfungen ihre Gültigkeit und die Prüfungszulassung muss nochmals durch das Schreiben von Zulassungsprüfungen erworben werden.

8. Was darf ich zur Prüfung mitnehmen?
Bei der Abschlussprüfung handelt es sich um eine sog. „Open-Book-“ bzw. „Kofferprüfung“. Somit dürfen Sie alle Unterlagen, insbesondere Ihre Lehrmaterialien (Lehrbriefe, Lehrbücher etc.), mit in die Prüfung nehmen. Markierungen und Anmerkungen in den Unterlagen sind ebenfalls zulässig. Nicht zulässig ist dagegen der Gebrauch eines programmierbaren Taschenrechners sowie von Kommunikationsmitteln wie Smartphones oder Laptops.

 

III. BESTELLUNG ZUM FACHBERATER

1. Wann kann ich mich zum Fachberater bestellen lassen?
Der Antrag auf Verleihung der Fachberaterbezeichnung muss innerhalb eines Jahres nach bestande-ner Prüfung erfolgen.

2. Was passiert, wenn ich innerhalb eines Jahres keine 30 Fälle nachweisen kann?
Die Bestellung kann auch später erfolgen, allerdings besteht dann eine Fortbildungsverpflichtung gem. § 9 FBO, d. h. ab dem auf die bestandene Prüfung folgenden Jahr muss eine 10 Zeitstunden umfassende Fortbildung durchgeführt werden. Die Steuerrechts-Akademie KNOLL GmbH bietet jedes Jahr im November einen entsprechenden Lehrgang an.

3. Was gilt als ein Fall?
Als Faustregel gilt: Unter einem „Fall“ versteht sich jede Mandatsbearbeitung von „mittlerer Art und Güte“, also mittlerer Bedeutung, mittleren Umfangs und mittleren Schwierigkeitsgrads. Sog. „Massefälle“, in denen gleich gelagerte Einsprüche erfolgen, oder Steuererklärungen mehrerer aufeinanderfolgender Jahre, in denen sich nur die Zahlen ändern, zählen regelmäßig nur als ein Fall, weil nur ein einheitlicher Lebenssachverhalt vorliegt.

4. Gibt es eine Vorlage für die Fallliste?
Unter https://www.knoll-steuer.com/fachberater-istr.html kann unter dem Reiter Downloads ein entsprechendes Worddokument heruntergeladen werden.

5. Können Fälle, die als Syndikus-Steuerberater in einem Unternehmen für den Arbeitgeber bearbeitet werden, als Fälle i. S. d. § 5 FBO berücksichtigt werden?
Eine Berücksichtigung solcher Fälle ist möglich, wenn sie fachlich unabhängig und selbstständig bearbeitet wurden. Die arbeitsrechtliche Weisungsabhängigkeit des Syndikus-Steuerberaters gegenüber dem Arbeitgeber schließt nicht aus, dass der Syndikus-Steuerberater fachlich unabhängig und eigenverantwortlich tätig wird. Bei entsprechender Ausgestaltung des Angestelltenverhältnisses kann daher auch die Voraussetzung des § 5 FBO erfüllt sein, dass die Fälle persönlich und eigenverantwortlich bearbeitet wurden. Ob dies tatsächlich der Fall ist, ist immer eine Frage des konkreten Einzelfalls. Es wird daher empfohlen, vor der Stellung eines Antrags auf Verleihung einer Fachberaterbezeichnung Rücksprache mit der zuständigen Steuerberaterkammer zu halten. Eine weitere Voraussetung ist, dass im Zeitpunkt der Bearbeitung der Fälle bereits eine Bestellung als Steuerberater besteht. Fälle, die bereits vor der Bestellung als Steuerberater in dem Unternehmen bearbeitet wurden, können somit nicht berücksichtigt werden.

 

KNOLL-Jahresendveranstaltung zu Neuerungen im Internationalen Steuerrecht

Mit dem Erwerb des Fachberatertitels geht eine Fortbildungspflicht einher. Diese können Sie z. B. mit unserer jährlich stattfindenden Jahresendveranstaltung abdecken. Informieren Sie sich jetzt über dieses KNOLL-Seminar.

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